Eigene Domain für deine KI-Website: DNS, Nameserver und HTTPS einfach erklärt
Aktualisiert am 26.08.2026
Die Domain ist gekauft, die Website läuft irgendwo — aber wie kommen die beiden zusammen? Diese Begriffe brauchst du, mehr nicht.
Nameserver: das Telefonbuch-Verzeichnis
Wenn jemand deinedomain.ch aufruft, fragt sein Gerät: «Wer ist dafür zuständig?» Die Antwort geben die Nameserver — sie sind das Telefonbuch deiner Domain. Beim Domain-Anbieter stellst du ein, welches Telefonbuch gilt. Zeigen die Nameserver auf deine Hosting-Plattform, kann diese alle weiteren Einträge automatisch verwalten — der Schlüsselmoment der ganzen Einrichtung.
DNS-Records: die Einträge im Telefonbuch
- A-Record: «deinedomain.ch wohnt an IP-Adresse X» — der wichtigste Eintrag.
- CNAME: «www.deinedomain.ch heisst eigentlich deinedomain.ch» — ein Verweis.
- MX: wohin Mails an @deinedomain.ch gehen.
- TXT: Freitext-Einträge, vor allem für Mail-Echtheit: SPF (wer darf senden), DKIM (Signatur), DMARC (was bei Fälschungen passiert). Fehlen sie, landet dein Kontaktformular im Spam.
HTTPS: das Schloss im Browser
HTTPS-Zertifikate gibt es seit Jahren gratis von Let's Encrypt — die Kunst ist die automatische Erneuerung alle ~60 Tage. Das sollte deine Plattform übernehmen; wenn du je manuell ein Zertifikat hochladen musst, ist das ein Warnsignal.
Wie lange dauert eine Umstellung?
Nameserver-Wechsel brauchen je nach Anbieter Minuten bis Stunden (selten bis 24 h). Wichtig: Du musst nicht warten — starte mit einer Subdomain der Plattform und stell um, sobald die Nameserver greifen.
In der Praxis
Bei VibeBoxes ist genau das der geführte Weg: Box startet sofort unter deinname.vibebox.ch, deine eigene Domain nimmst du im Portal dazu — die Plattform prüft die Nameserver, legt A/MX/SPF/DKIM/DMARC automatisch an und holt das Zertifikat. Die erste eigene Domain ist gratis dabei. Die komplette Technik dahinter steht offen auf der Technik-Seite.