Fachabteilungen bauen selbst.
IT behält die Kontrolle.
Mitarbeitende bilden ihre Geschäftsprozesse als Apps ab — per KI, in Minuten statt Monaten. Ohne Schatten-IT: Die Umgebung gehört euch, jede Änderung ist versioniert, und sensible Daten verlassen euer Netz nicht.
Drei Betriebsmodelle
Unsere Plattform, sofort startklar. Isolierte Container je Nutzer, EU-Hosting beim Schweizer Anbieter. Ab 25.–/Mt — der schnellste Einstieg für Pilotprojekte.
Vollständig isolierte Umgebung auf unserer Infrastruktur, per SD-WAN oder VPN (z. B. Tailscale) an eure Standorte angebunden. Die Apps sind nur aus eurem Netz erreichbar — Betrieb, Updates und Monitoring bleiben bei uns.
Die komplette Plattform auf eurer Virtualisierung (Proxmox, VMware). Kein Byte verlässt euer Netzwerk. Wir liefern, integrieren (AD/Entra-SSO) und betreiben nach Vereinbarung.
Dazu wählbar
- CI/CD nach Mass: komplette Pipeline mit GitHub (self-hosted Runner) oder eigenem GitLab in eurer Umgebung — geschützte Branches, Review-Schritte, Staging→Live.
- Getrennte Umgebungen je Team oder Projekt (Dev/Staging/Prod), Rollen und Berechtigungen.
- Privates Netz schon ab Pro: einzelne Nutzer bekommen ihre Boxen ausschliesslich über einen Tailscale-Tunnel erreichbar — als Vorstufe zur vollen Anbindung.
Die Technik dahinter — im Detail
Isolation auf zwei Ebenen
Jeder Tenant ist ein eigener, unprivilegierter Linux-Container (Proxmox LXC) mit fest zugeteilter CPU, RAM und Disk. Darin läuft jede VibeBox als eigener Docker-Compose-Stack — App, Datenbank, Cache getrennt je Anwendung. Ein Ausbruch aus einem App-Container endet also zuerst in einem unprivilegierten LXC, nicht auf dem Hypervisor. Compose-Netze sind voneinander isoliert; Apps verschiedener Nutzer sehen einander nicht.
Der Deploy-Prüfer
Jedes Paket, das eine KI (oder ein Mensch) hochlädt, wird vor dem Start maschinell geprüft: höchstens 6 Dienste, kein privileged, keine cap_add/devices/sysctls, kein network_mode: host, Bind-Mounts nur relativ (keine Host-Pfade), genau ein veröffentlichter Port, Speicher- und CPU-Limits je Dienst. Verstoss = Ablehnung mit Begründung an die KI. Startet ein Stand nicht oder antwortet er nicht, wird automatisch zurückgerollt — die Logs gehen als Antwort zurück.
Privates Netz (Dedicated / Pro-Option)
Auf Wunsch nehmen wir die Boxen komplett aus dem öffentlichen Internet: Der Reverse Proxy bindet sie stattdessen an ein Tailscale-Netz (WireGuard-basiert) — erreichbar nur für Geräte in eurem Tailnet bzw. über euer bestehendes SD-WAN. ACLs steuern, wer welche Box sieht; nur die eigenen Boxen können miteinander sprechen. Für Standort-Anbindung alternativ klassisches Site-to-Site-VPN (WireGuard/IPsec) auf eure Firewall.
Edge, DNS, Mail
Vor den Boxen steht ein zentraler Reverse Proxy: TLS-Zertifikate (Let's Encrypt) entstehen und erneuern sich automatisch, HSTS inklusive. DNS-Zonen werden per API gepflegt; Versandpostfächer bekommen SPF, DKIM (2048 Bit) und DMARC korrekt gesetzt — die häufigste Fehlerquelle bei Firmen-Apps ist damit ab Werk erledigt.
Versionierung & Revisionsfähigkeit
Jeder erfolgreiche Deploy wird als Version archiviert (Paket + Metadaten + KI-geschriebener Changelog-Eintrag); Rollback auf jede Version per Klick oder API, append-only — nichts geht verloren. Die KI ist verpflichtet, README, CHANGELOG und eine Deployment-Anleitung mitzupflegen: jede App bleibt nachvollziehbar und übergebbar, auch wenn die erstellende Person geht.
CI/CD-Integration
Für Teams mit klassischem Entwicklungsprozess bauen wir die Strecke git push → Build → Staging → Live: GitHub Actions mit self-hosted Runnern in eurer Umgebung (kein Code-Abfluss zu fremden Build-Clouds) oder ein eigenes GitLab samt Runnern bei euch. Geschützte Branches, Review-Pflicht und getrennte Umgebungen je Team gehören dazu.
Betrieb, Updates, Sicherung
Wir patchen Plattform und Basis-Container, überwachen die Umgebungen und sichern täglich (Konfiguration, Versionen, Volumes nach Vereinbarung). Bei On-Premises definieren wir gemeinsam das Betriebsmodell — von «ihr macht alles» bis Managed mit Wartungsfenstern.
Rechtlich
Schweizer Anbieter, Infrastruktur in der EU (bei Dedicated) oder vollständig bei euch (On-Premises) — kein US CLOUD Act, Auftragsverarbeitung nach revDSG/DSGVO. KI-Prompts eurer Mitarbeitenden laufen ausschliesslich über eure KI-Verträge; die Plattform sieht und speichert sie nicht.
Wie ein Enterprise-Onboarding abläuft
- Gespräch & Zielbild (1 h): Anwendungsfälle, Datenklassen, Netzarchitektur, Compliance-Anforderungen.
- Pilot (1–2 Wochen): Dedicated-Umgebung mit VPN-Anbindung, 2–3 Fachpersonen bauen erste Apps — ohne produktive Daten.
- Entscheid & Ausbau: Dedicated bleibt oder Umzug On-Premises; SSO, CI/CD und Team-Umgebungen nach Bedarf.
Ein kurzes Gespräch genügt, um das passende Modell und einen Piloten zu skizzieren.
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