Wir legen die Technik offen.
Kein Zauberkasten, keine Blackbox: Hier steht, womit VibeBoxes gebaut ist und wie ein KI-Deployment bei uns automatisch abläuft — für Start, Pro und Enterprise. Wer prüfen will, soll prüfen können.
Die Bausteine — unser kompletter Stack
| Komponente | Was sie tut |
|---|---|
| Proxmox VE | Virtualisierung. Jeder Kundenserver ist ein unprivilegierter LXC-Container mit fester CPU-, RAM- und Disk-Zuteilung — die äussere Isolationsschicht. |
| Docker Compose | Jede VibeBox ist ein eigener Compose-Stack (App, Datenbank, Cache) im LXC — die innere Isolationsschicht. Netze getrennt, Volumes überleben Deploys. |
| Nginx Proxy Manager | Der Reverse Proxy vor allen Boxen. Wir steuern ihn vollständig über seine API: Proxy-Hosts entstehen und verschwinden mit den Boxen, ohne Handarbeit. |
| Let's Encrypt | TLS-Zertifikate werden bei der Box-Erstellung automatisch angefordert (HTTP-01) und erneuern sich selbst. HSTS inklusive. |
| DNS-Automation | A-Records, MX, SPF, DKIM und DMARC setzen wir per Hetzner-DNS-API in der jeweiligen Zone — im Enterprise-Stack ersetzt ein Adapter das durch euren internen DNS (z. B. AD-DNS). |
| Deploy-Prüfer | Prüft jedes Paket vor dem Start: max. 6 Dienste, kein privileged, keine cap_add/devices, keine Host-Pfade, nur der eigene Port, Ressourcen-Limits je Dienst. |
| Versionsarchiv | Jeder erfolgreiche Deploy wird als Version abgelegt (Paket + KI-Changelog). Rollback auf jede Version, Auto-Rollback bei Startfehlern. |
| Job-Queue | Serverbau, Umzüge, Tarifwechsel laufen als wiederaufnehmbare Jobs in der Datenbank — ein Neustart der Plattform unterbricht nichts endgültig. |
| Mail-Stack | Versandpostfächer je Box mit korrekt gesetztem SPF, DKIM (2048 Bit) und DMARC — Kontaktformulare, die wirklich ankommen. |
| MCP + REST-API | Die Schnittstelle für deine KI: Remote-MCP (Streamable HTTP) für ChatGPT/claude.ai per Konnektor-Adresse, stdio-MCP für Claude Code/Codex/Cursor, dieselben Funktionen als REST für alle anderen. Token-authentifiziert, je Token genau eine Box. |
Start (25.–/Mt) — geteilter Server, volle Kette
Im Start-Tarif läuft deine Box auf einem gemeinsamen LXC: eigener Docker-Stack mit 512 MB und halber CPU, isoliertes Netz — deine Nachbarn siehst du nie. Der Weg eines Deployments: Deine KI schickt das Paket an die API → der Prüfer kontrolliert es → Compose baut und startet → der Proxy bekommt per API den Host, Let's Encrypt das Zertifikat, die Zone den A-Record. Alles in unter zwei Minuten, meist in Sekunden. Auch der automatische Rollback und das Versionsarchiv sind identisch mit den grossen Stufen — Start ist derselbe Stack, nur geteilt.
Pro (49.–/Mt) — eigene Kernel-Grenze, optional privates Netz
Pro hebt zwei Grenzen an: Dein Tenant ist ein eigener LXC (4 GB, 2 Kerne) — dedizierte Ressourcen und eine eigene Kernel-Grenze zwischen dir und allen anderen. Deine Boxen dürfen bis zur halben Umgebung wachsen (statt fix 512 MB). Und optional nehmen wir deine Boxen aus dem öffentlichen Internet: Der Proxy bindet sie an dein Tailscale-Netz (WireGuard) — erreichbar nur aus deinem Tunnel, ACL-gesteuert, nur deine eigenen Boxen sehen einander.
Enterprise — derselbe Stack, in eurer Landschaft
Für Enterprise setzen wir den kompletten VibeBoxes-Stack in eurer Serverlandschaft auf — auf eurem Proxmox oder VMware. Die Komponenten sind bewusst austauschbar:
- DNS: Statt der Hetzner-API spricht der DNS-Adapter euren internen DNS an (AD-integriert oder BIND/PowerDNS).
- Zertifikate: Eure interne CA — oder Let's Encrypt per DNS-01, wenn die Apps intern bleiben, aber öffentliche Namen tragen.
- Proxy: Nginx Proxy Manager wie bei uns, oder Anbindung an euren bestehenden Reverse Proxy / Load Balancer.
- Identität: SSO über AD/Entra für Portal und Freigaben.
- CI/CD: GitLab oder GitHub-Runner — in eurem Netz, damit kein Code zu fremden Build-Clouds fliesst.
Prüfer, Versionsarchiv, Job-Queue und die KI-Schnittstelle bleiben identisch — eure Fachabteilungen bekommen dasselbe «beschreiben → läuft»-Erlebnis, nur eben komplett hinter eurer Firewall.
Häufige Fragen zur Technik
Wie automatisiere ich mein KI-Deployment?
Bei VibeBoxes ist genau das der Kern: Deine KI bekommt einen Token und eine API (MCP oder REST), liest sich die Spielregeln, und jedes «deploy das» durchläuft automatisch Prüfung → Build → Proxy → Zertifikat → DNS → Versionsarchiv. Du automatisierst nichts selbst — die Kette existiert schon.
Kann ich Docker-Apps mit automatischem HTTPS hosten?
Ja — jede VibeBox ist ein Docker-Compose-Stack, und HTTPS entsteht ohne dein Zutun: Der Reverse Proxy holt und erneuert Let's-Encrypt-Zertifikate automatisch für jede Adresse.
Wie sicher ist die Isolation, wenn KI-generierter Code läuft?
Zwei Schichten: Der Deploy-Prüfer verhindert privilegierte Container und Host-Zugriffe; läuft trotzdem etwas aus dem Ruder, endet es im Docker-Container innerhalb eines unprivilegierten LXC — nicht auf dem Hypervisor. Ressourcen-Limits verhindern, dass eine Box die anderen aushungert.
Kann ich den Stack selbst betreiben?
Ja — genau das ist die Enterprise-Variante: derselbe Stack auf eurer Virtualisierung, mit eurem DNS, eurer CA und eurem CI/CD. Details auf der Enterprise-Seite.